Die eine Sache, die man schon in der Schwangerschaft unweigerlich lernt

Wenn du wie ich eine geborene people pleaserin bist (on the road to recovery), dann hast du dich vielleicht mit dem Thema schon bewusst auseinandersetzen müssen, während es für andere vielleicht eher natürlich kommt oder zu gar keinem großen Thema wird: Abgrenzung. Was meine ich damit? Mit Abgrenzung meine ich, Grenzen für sich zu setzen, Nein zu sagen, zur eigenen Meinung zu stehen, sich zu anderen Meinungen abgrenzen zu können und die Ko-Existenz all dessen aushalten zu können, ohne dabei mentalen Schiffbruch erleiden zu müssen.


Spätestens in einer Schwangerschaft finden sich vielleicht auch die hartgesottenen Nicht-people-pleaser in einer Situation, in der man sich dem Thema mehr widmet als sonst. Schwangere sind nicht nur im Marketing die beliebteste (und rentabelste) Zielgruppe, sondern auch für das direkte Umfeld beliebte Zielgruppe zahlreicher Meinungen, (ungefragter) Ratschläge und natürlich etwaiger persönlicher Anekdoten aus Schwangerschaften, Geburten oder anderen Eltern-Erfahrungen.


Ein Auszug aus der täglichen Inbox einer Schwangeren:

  • “Wirst schon sehen, das wird keine Paar-Zeit sein.” (Beziehungs-Challenges vom Gegenüber werden auf dich gelegt)

  • “Streckst du dich eh nicht nach oben? Das ist gefährlich, nicht dass sich die Nabelschnur um dein Baby wickelt.” (Trauma oder Angst vom Gegenüber wird auf dich gelegt)

  • “Machst jetzt eh nicht mehr [füge hier was auch immer ein, was dein Gegenüber als gefährlich einstuft]?” (Angst vom Gegenüber wird auf dich gelegt)

  • “Dein Bauch schaut aber noch kle