5 Perspektiven, die dich als Mama erleichtert aufseufzen lassen



1. Als Mama bist du neugeboren

Vor gar nicht allzu langer Zeit wusste man noch nicht, was die Pubertät eigentlich ist und welche transformierenden (auch hormonellen) Veränderungen in einem jugendlichen Menschen ablaufen. Man hat die armen Pubertierenden einfach als verrückt abgetan und ihren Bedürfnissen in dieser intensiven Zeit wurde kein Raum, geschweige denn Verständnis oder Respekt gegeben.


Du hast auch eine unglaubliche Transformation durchgemacht, für die es einen Namen gibt:

Muttertät.


Diese Muttertät (engl.: Matrescence) ist mittlerweile wissenschaftlich erforscht und kann daher endlich benannt werden. Juhu, endlich kein Komisch-Fühlen ohne zu wissen warum!


In der Muttertät - das ist die Phase des Mutter-Werdens - verändert sich dein Körper, sogar dein Gehirn (!), dein soziales Wesen, dein psychisches Wesen, u.v.m. komplett. Mehr dazu schreibe ich hier und hier.


Es ist normal, dass du dich anders fühlst. Es ist normal, dass du dich emotional fühlst. Es ist normal, dass du andere Prioritäten im Leben setzt. Es ist normal, dass sich deine soziale Bindungen verändern.


Als Mama bist du neugeboren. Es ist also ok, wenn du dich nicht mehr wie “die Alte” fühlst. Das musst du auch nicht - du hast dich weiterentwickelt und kannst dich neu erfinden. Juhu!


Seufz.



2. Dein Leben ist komplett neu und anders

Anschließend daran:

  • Du musst nicht so tun, als wäre in deinem Leben nichts passiert und alles wäre beim Alten.

  • Dein Zuhause muss nicht so aussehen, als würden hier keine Kinder leben

  • Dein Körper muss nicht aussehen, wie der einer 20-Jährigen, die kein Kind auf die Welt gebracht hat.

  • Deine Prioritäten müssen nicht dieselben wie früher sein.


Und es ist ok! Dein Leben hat sich auch weiterentwickelt - zum Glück.




Seufz.


3. Wir haben alle unser Packerl zu tragen

Der dritte Mindset-Shift, der dich erleichtert aufseufzen lassen kann, ist das Verständnis dafür, dass es uns allen gleich geht - bei jeder/m äußert es sich nur anders.


Während du dich darüber wunderst, warum diese eine Mutter in der Stillgruppe immer besorgt checkt, ob ihr Baby eh kein Fieber hat, versetzt du andere mit deinem Verhalten vielleicht auch ins Staunen.


Anstatt deine kostbare Energie also in das Beurteilen von anderen zu stecken,... let it go. Wirklich.


Wir haben alle unser Packerl zu tragen. Nutze deine Energie, um dich um dein eigenes zu kümmern und sei mitfühlend anderen gegenüber.


Es ist ok, dass alle es auf ihre Weise machen. Andere finden dich sicher auch manchmal komisch. Und das ist ok.


Seufz.



4. Du darfst Fehler machen

Sorry aber wie creepy wäre eine Mama, die keine Fehler macht?


Eine perfekte Fassade aufrecht zu erhalten, ist anstrengend. Lass es also einfach und sei so wie du bist. Damit tut man auch anderen einen Gefallen, denn wer redet schon gerne mit Fassaden.


Du darfst absolut Fehler machen, auch als Mama, gerade als Mama! Wie cool ist eine Mama, die einen Fehler macht und sich danach beim Kind entschuldigt? Blöd wäre es nur, wenn du vor deinem Kind so tust, als wäre alles easy peasy, während in dir Welten zusammenbrechen oder du vor Wut kochst.


Du bist ja kein Roboter, oder?

Zeige dein authentisches Selbst auch deinem Kind und erkläre dich, wenn du mal einen Fehler machst oder überreagierst. Das ist doch voll ok. Und dein Kind lernt dadurch, mit Emotionen umzugehen und ehrlich, aufrichtig und stark zu sein.


Seufz.


Ok, fühlst du dich schon besser? Fein!


Hier ist der letzte Punkt:


5. Alles ist eine Phase

Das kennst du ja: Mal ist es so, dann wieder anders.

Und das ist ok.


Seufz.



Alles Liebe,

Christine



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